Wiederholung Buch S. 100-101
Ludwig XIV. – Der Staat bin ich!
In dieser Wiederholung beschäftigst du dich mit einem der bekanntesten Könige Europas: Ludwig XIV. von Frankreich. Er regierte im 17. und frühen 18. Jahrhundert und gilt als typisches Beispiel für den Absolutismus.
Ludwig XIV. wollte möglichst alle wichtigen Entscheidungen selbst treffen. Sein berühmter Beiname war „Sonnenkönig“. Das passte zu seinem Selbstbild: So wie die Sonne im Mittelpunkt steht, wollte auch er im Mittelpunkt des Staates stehen.
Arbeitsauftrag: Bearbeite das folgende interaktive Buch aufmerksam. Lies die Texte genau, löse die Aufgaben und achte besonders auf die Begriffe Absolutismus, Gottesgnadentum, Versailles und Sonnenkönig.
Das Herrscherbild Ludwigs XIV. untersuchen
Auf diesem Porträt ließ sich Ludwig XIV. nicht einfach nur als Mensch darstellen, sondern als mächtiger König. Kleidung, Haltung, Farben und Gegenstände wurden bewusst gewählt, um seine Herrschaft besonders eindrucksvoll erscheinen zu lassen.
Solche Bilder waren im Absolutismus eine wichtige Form der Selbstdarstellung: Der König wollte zeigen, dass er über Reichtum, Würde und Macht verfügte.
Arbeitsauftrag: Klicke die einzelnen Infopunkte im Bild an. Achte darauf, welche Zeichen für Macht, Reichtum und königliche Würde verwendet werden. Überlege danach, welchen Eindruck Ludwig XIV. bei den Betrachtern erzeugen wollte.
Zusammenfassung für dein Heft
Übernimm die folgende Zusammenfassung sauber in dein Heft:
Ludwig XIV. und der Absolutismus
Ludwig XIV. war König von Frankreich. Er regierte als absoluter Herrscher. Das bedeutet, dass er die wichtigsten Entscheidungen selbst treffen wollte und seine Macht kaum eingeschränkt wurde.
Ludwig XIV. nannte man auch den Sonnenkönig. Damit wollte er zeigen, dass er im Mittelpunkt des Staates stand. Sein berühmter Ausspruch „Der Staat bin ich“ macht deutlich, dass er sich selbst als wichtigste Person im Staat sah.
Seine Herrschaft begründete Ludwig XIV. mit dem Gottesgnadentum. Er glaubte, dass Gott ihm die Macht gegeben habe. Deshalb musste er sich nach seiner Vorstellung nur vor Gott verantworten.
Im Schloss Versailles zeigte Ludwig XIV. seinen Reichtum und seine Macht. Viele Adlige lebten dort am Hof. Dadurch konnte der König sie besser kontrollieren.
Auch sein Herrscherbild sollte seine Macht zeigen. Der kostbare Mantel, die Krone, das Schwert und der prächtige Thron machten deutlich, dass Ludwig XIV. als mächtiger und von Gott eingesetzter König erscheinen wollte.
In einer heutigen Demokratie wäre eine solche Herrschaft nicht erlaubt. Heute wird Macht durch Gesetze, Wahlen, Parlamente und Gerichte begrenzt.
Weiterführendes Material
Wenn du mit dem Heftaufschrieb fertig bist und noch Zeit hast, kannst du dich mit dem weiterführenden Material beschäftigen. Dort findest du zusätzliche Informationen und Aufgaben zu Ludwig XIV., Versailles und dem Absolutismus.
Bearbeite die Aufgaben sorgfältig und notiere wichtige neue Erkenntnisse in deinem Heft. Achte besonders darauf, wie Ludwig XIV. seine Macht dargestellt und gesichert hat.
