Das QR-Labor wird geladen. Falls die Meldung stehen bleibt, bitte die Seite neu laden.
Informatik · Klasse 8
Merkwissen: QR-Code und GTIN-13
Wie funktioniert ein QR-Code?
Ein QR-Code speichert Daten, zum Beispiel einen Text oder eine Internetadresse, als Muster aus dunklen und hellen Kästchen. Ein Lesegerät erkennt das Muster und übersetzt es zurück in den Inhalt. Die drei großen Eckquadrate helfen dabei, den Code zu finden und seine Ausrichtung zu erkennen.
Zusätzlich enthält der Code berechnete Fehlerkorrekturdaten. Damit lassen sich beschädigte Daten teilweise wiederherstellen. Hoher Fehlerschutz benötigt mehr Zusatzdaten. Sind zu große Bereiche oder wichtige Eckmuster beschädigt, kann das Lesen trotzdem scheitern.
Wie funktioniert die GTIN-13?
Die GTIN-13 ist eine Artikelnummer mit 13 Ziffern. Als Strichcode dargestellt kann ein Scanner sie aus den dunklen Strichen und hellen Zwischenräumen lesen. Die Kasse sucht damit den Artikel und seinen Preis in einer Datenbank.
Die letzte Ziffer ist die Prüfziffer. Dafür werden die ersten zwölf Ziffern von links abwechselnd mit 1 und 3 multipliziert und die Ergebnisse addiert. Die Ergänzung zum nächsten Zehner ergibt die Prüfziffer; bei einer bereits durch 10 teilbaren Summe ist sie 0. Sie hilft, viele Fehler zu erkennen, zeigt aber nicht automatisch, welche Ziffer falsch ist.
Merke: Redundanz
Redundanz sind zusätzliche Informationen, die beim Prüfen oder Wiederherstellen helfen. Die Prüfziffer der GTIN-13 ermöglicht Fehlererkennung. Die Zusatzdaten im QR-Code ermöglichen innerhalb bestimmter Grenzen auch Fehlerkorrektur.
